Ein hochinteressanter Tag heute. Wir haben viel gelernt. Am Vormittag stand ein Besuch der Havelis in Churu mit unserem Führer an. Havelis sind bzw. waren die Häuser von reichen einheimischen Händlern. Die Erbauungszeit liegt meistens nach 1830. Die reichhaltige Bemalung der Wände, die aus sieben Schichten aufgebauten protzigen Eingangstüren sind ein Kennzeichnen der Hawelis. In Rajesthan gibt es einige Tausend dieser Hawelis. Unser Hotel ist ein ehemaliges Haweli, welches in den 1990'er aufwändig restauriert wurde. Vielen anderen Hawelis ist leider ein anderes Schicksal gegönnt. Da es die Kaufleute nach dem Ende der britischen Herrschaft mehr in die grossen Hafenstädte gezogen sind, wurden die Hawelis aufgegeben und heute sind knapp 90% nicht mehr bewohnt und zerfallen. Wirklich sehr schade, weil die Architektur beeindruckend ist. Wir konnten einen der noch bewohnten Hawelis von innen besichtigen. Die Einrichtung war dann innen schon sehr spartanisch.
Nach der Haweli Tour haben wir dann noch eine einheimische Familie kennengelernt. Hier leben noch mindestens 3 Generationen unter einem Dach. Auch wenn die Eltern oft nur Hindu sprechen, geniessen die Kinder eine sehr gute Ausbildung. Der Sohn war 13 und sprach ein sehr gutes Englisch. Die Tochter ging bereits mit 16 auf ein College. Zusammen haben wir einen Tee getrunken und es wurden viele Bilder von uns zusammen mit der Familie gemacht. Überhaupt fallen wir als hellhäutige europäische Touristen sehr auf. Des öfteren haben wir uns wie "Affen im Zoo" gefühlt :-)
Danach (so gegen 13:30) konnten wir erstmal 1 1/2 Stunden ausspannen und einen kleinen Snack zu uns nehmen.
So gegen 15 Uhr sind wir nochmal los und zwar diesmal mit einem TucTuc (diesen kleinen Mini Taxis). Wir haben gesehen mit welcher Technik die farbenfrohen gemustertern Tücher hergestellt werden (in Handarbeit, ein Tuch braucht bis zu einer Woche zur Herstellung). Schließlich haben wir einen Künstler besucht, der aus Zedernholz wunderbare Minaturen von Hindu Göttern schnitzt. Ich habe jetzt auch einen. Es ist Hanuman, der affengesichtige Gott der Kraft. Versehen mit meinen Initialen. Er soll mir helfen meine Krankheit zu überwinden.
Danach konnten wir verfolgen, wie farbige Armreife hergestellt werden. Einfach mal den Video anschauen. Die Technik ist faszinierend. Alles wird natürlich per Hand gemacht. Ein Armreifen dauert vielleicht 10 Minuten. Wir haben zwei davon mitgenommen.
Und zum Abschluss dann noch etwas Tee (Rajesthan Style). Der schwarze Tee wird ca. 10 Minuten in Milch gekocht (Kuh oder Büffelmilch) und mit Kardamon verfeinert und recht stark gesüsst. Dann wird das ganze durch ein Sieb gefiltert und serviert (ein Tee für 20 Cent).
Nach der Haweli Tour haben wir dann noch eine einheimische Familie kennengelernt. Hier leben noch mindestens 3 Generationen unter einem Dach. Auch wenn die Eltern oft nur Hindu sprechen, geniessen die Kinder eine sehr gute Ausbildung. Der Sohn war 13 und sprach ein sehr gutes Englisch. Die Tochter ging bereits mit 16 auf ein College. Zusammen haben wir einen Tee getrunken und es wurden viele Bilder von uns zusammen mit der Familie gemacht. Überhaupt fallen wir als hellhäutige europäische Touristen sehr auf. Des öfteren haben wir uns wie "Affen im Zoo" gefühlt :-)
Danach (so gegen 13:30) konnten wir erstmal 1 1/2 Stunden ausspannen und einen kleinen Snack zu uns nehmen.
So gegen 15 Uhr sind wir nochmal los und zwar diesmal mit einem TucTuc (diesen kleinen Mini Taxis). Wir haben gesehen mit welcher Technik die farbenfrohen gemustertern Tücher hergestellt werden (in Handarbeit, ein Tuch braucht bis zu einer Woche zur Herstellung). Schließlich haben wir einen Künstler besucht, der aus Zedernholz wunderbare Minaturen von Hindu Göttern schnitzt. Ich habe jetzt auch einen. Es ist Hanuman, der affengesichtige Gott der Kraft. Versehen mit meinen Initialen. Er soll mir helfen meine Krankheit zu überwinden.
Danach konnten wir verfolgen, wie farbige Armreife hergestellt werden. Einfach mal den Video anschauen. Die Technik ist faszinierend. Alles wird natürlich per Hand gemacht. Ein Armreifen dauert vielleicht 10 Minuten. Wir haben zwei davon mitgenommen.
Und zum Abschluss dann noch etwas Tee (Rajesthan Style). Der schwarze Tee wird ca. 10 Minuten in Milch gekocht (Kuh oder Büffelmilch) und mit Kardamon verfeinert und recht stark gesüsst. Dann wird das ganze durch ein Sieb gefiltert und serviert (ein Tee für 20 Cent).

2 Kommentare:
Ich liebe diese handwerklichen Dinge.Da sieht man noch wieviel Liebe zum Detail da drin steckt und diese Figuren aus Zedernholz sind einfach nur toll...Ich hab auch so eine...Einen Buddha. Dieser wurde dann sogar noch geweiht.....Man hat das Gefühl die Energie steckt in der Figur und man kann sich immer wieder "auftanken".
Dieser Tee hört sich lecker an..Ist das so ein Chai Tee?
Lasst es euch weiterhin gutgehen...
LG Mareen
Hallo Mareen, ja dieser Masala Chai ist sehr lecker. Erstmal werden Gewürze gekocht in Wasser (Ingwer, Chinamon, evtl. schwarzer Pfeffer). Dann kommt der schwarze Tee hinzu, später noch Milch. Das Ergebnis wird gefiltert. Jetzt noch einiges an Zucker hinzu.
Wenn man das trinkt schmeckt es sehr lecker und je nach Menge der Gewürze auch recht scharf
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